28.08.2019

EU veröffentlicht neue Regelungen für das Monitoring und das Reporting bei INSPIRE

Die Neufassung der Durchführungsbestimmung hinsichtlich der Überwachung der Umsetzung von INSPIRE und der Berichterstattung an die europäische Kommission, die zu einigen Veränderungen im INSPIRE-Monitoring führt, wurde am 23. August 2019 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Neben einigen inhaltlichen Fortschreibungen ist insbesondere zu beachten, dass die Ergebnisse des Vorjahres-Monitorings nicht mehr am 15. Mai, sondern bereits am 31. März des laufenden Jahres bereitgestellt werden müssen.

Folgende Änderungen haben ab sofort Gültigkeit:

Es entfallen künftig u.a. die Indikatoren zur Berechnung

  • der Summe der tatsächlichen, von allen Geodatensätzen abgedeckten Gebiete und der Summe der relevanten Gebiete aller Geodatensätze (DSi1.1 - DSi1.3)

      sowie

  • der Summe der tatsächlich angefallenen Serviceanfragen für alle Netzdienste (NSi3.1 - NSi3.5).

Neu hinzukommen dafür künftig u.a. die Indikatoren zur Berechnung der

 

  • Anzahl der Geodatensätze, welche die Mitgliedstaaten bereits für die Berichterstattung an die Kommission im Rahmen der Umweltvorschriften verwenden (DSi1.3)

      sowie

  • Anzahl der Geodatensätze, die ein regionales oder nationales Gebiet abdecken (DSi1.4)

Für die neuen Indikatoren sind Anpassungen in den Metadaten zu den Geodaten und Geodatendiensten erforderlich, die durch die geodatenhaltenden Stellen vorzunehmen sind.

Die ressortübergreifende Kontaktstelle in der LGB bietet hierzu Unterstützung an.

Mit der Änderung der Neufassung der Durchführungsbestimmung soll das INSPIRE-Monitoring künftig automatisiert erfolgen. Die Überwachung der Umsetzung von INSPIRE sowie die Berichterstattung an die europäische Kommission sollen auf diese Weise vereinfacht werden.

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